Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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21.01.2009

Prof. Monika Grütters im Gespräch mit dem italienischen Botschafter und Unternehmern aus Marzahn

Marzahn – Hellersdorfer Unternehmer vor Ort im Gespräch mit dem Botschafter der Republik Italien, seiner Excellenz Antonio Puri Purini und der Bundestagsabgeordneten Prof. Monika Grütters.

Auf Anregung des Botschafters trafen sich seine Excellenz und Prof. Monika Grütters im Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten, um mit dort ansässigen Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Monika Grütters und der Wirtschaftsstadtrat des Bezirks, Christian Gräff, luden anlässlich dieses Gesprächs Unternehmer aus dem Marzahn - Hellersdorf dazu. Dem zweistündigen Gespräch in den Firmenräumen der Knorr Bremse Berlin, einem weltweit führenden Hersteller von Bremssystemen, ging eine Führung durch die Fertigungshalle von Bremssystemen für Schienenfahrzeuge voraus.



Anschließend daran gab der Leiter des Berliner Standortes, Dr. Matthias Krug, einen kurzen Überblick über die weltweiten Aktivitäten der Knorr Bremse, die mit 60 Standorten in mehr als 25 Ländern präsent ist. Auch in Italien ist Knorr Bremse in zwei Tochterunternehmen engagiert und hat an den drei Standorten Florenz, Rozzano und Arcore (beide in der Provinz Mailand) mehr als einhundert Arbeitsplätze geschaffen.

Zu Beginn des Gesprächs gab Prof. Monika Grütters den Anwesenden einen kurzen Einblick in den Lebenslauf des Botschafters und schilderte die wichtigsten Stationen seines langjährigen diplomatischen Wirkens.



Im Anschluss daran äußerte sich der Botschafter über die aktuelle Lage der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland. Anknüpfend an die Führung und den Vortrag von Dr. Krug wies seine Excellenz auf die langen gemeinsamen Traditionen von Deutschen und Italienern im Maschinenbau sowie auf die generell engen wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder hin. So ist Deutschland weiterhin Italiens wichtigster Handelspartner und Italien einer der Schwerpunkte deutscher Auslandsinvestitionen.

Auch auf politischer Ebene arbeiten die beiden EU – Gründungsmitglieder auf allen Ebenen eng zusammen, wie etwa der regelmäßige Dialog zwischen den Präsidenten beider Länder, Horst Köhler und Giorgio Napolitano, zeigt. Auch die Villa Vigoni am Comer See versinnbildlicht als deutsch – italienisches Gesprächsforum die enge politische Bindung beider Länder.



In keinem anderen Land der Welt unterhält Deutschland so viele Kulturinstitute wie in Italien – und das gleiche gilt für Italiens Kulturengagement in Deutschland. Diese kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern dauern schon über Jahrhunderte an. Ihnen kommt auch heute größte Bedeutung zukommt. So unterhält Deutschland sieben Goetheinstitute an verschiedenen italienischen Standorten und neben den drei deutschen Schulen in Italien sorgt u. a. auch das Deutsch – Italienische Hochschulzentrum seit 2003 für eine enge kulturelle Verbindung beider Länder.

Im Anschluss an den Vortrag des Botschafters bestand noch die Möglichkeit zu einem kurzen Austausch zwischen den Anwesenden, bevor die Versammlung, die von großem gegenseitigem Respekt geprägt war, auseinanderging
   
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