Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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07.01.2009

Bericht der Azubi-Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms des Deutschen Bundestages

Nach dem ersten Drittel ihres Auslandsaufenthaltes blickt Franziska Strickstrock, die durch Monika Grütters im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms des Deutschen Bundestages aus ihrem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf in die USA entsandt werden konnte, mit einem ersten Erlebnisbericht auf diese spannende Zeit zurück.

Sehr geehrte Frau Prof. Grütters,

ich blicke auf das erste Drittel meines Auslandsjahres mit Freude zurück und möchte die Möglichkeit nutzen um von den zahlreichen Erlebnissen zu berichten.

Gleich zu Beginn der Reise erwartete alle Teilnehmer ein viertägiges Seminar in New York, welches uns den Einstieg erleichtern und uns mit landestypischen Traditionen vertraut machen sollte. Die Stadt hat mich aufgrund ihrer kulturellen Vielfalt, ihrer zahlreichen
Entertainment Angebote und der beeindruckenden Skyline so sehr fasziniert, dass ich weitere New York Besuche in den kommenden Monaten fest eingeplant habe.

Über Ocean City an der Ostküste ging es in einer viertägigen Reise bis zu meinem vorübergehenden Wohnort in Smyrna (Georgia), wo es ganz ohne Menschenmassen, Rush Hour und Sirenenlärm um einiges beschaulicher zugeht als in den vielen Großstädten der USA.

Nur ein paar Autominuten von meiner Appartmentanlage entfernt, befindet sich mit Atlanta die Hauptstadt Georgias. Als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1996 hat Atlanta weltweit an Ansehen gewonnen und bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, wie die CNN-Studios, das größte Aquarium der Welt oder die Geburtsstätte von Martin Luther King.

Doch Georgia bietet noch mehr. Wunderschöne Landschaften, zahlreiche Wasserfälle und imposante Bergmassive, prägen den Bundesstaat, der somit alle meine Erwartungen übertroffen hat. Der Umzug zu meiner neuen Gastfamilie in Atlanta verlief ohne Probleme und ich bin froh nun die Besonderheiten und Eigenarten einer typische-amerikanischen Familie näher kennenzulernen. Besonders die traditionellen Festtage, wie Halloween oder Thanksgiving, haben mir interessante Einblicke in den „American Way of Life“ garantiert.

Durch den Umzug hat sich auch der Weg zu meinem College in Marietta deutlich verkürzt und bereitet mir ebenfalls eine Menge Freude. Auch wenn ich viel in meiner Freizeit lernen muss, um den Inhalten meiner Studienkurse folgen zu können, bereitet mir das Lernen der Sprache große Freude und hat bereits spürbare Erfolge mit sich gebracht. Diese sind auch
notwendig um mich in meiner Klasse, die ausschließlich aus amerikanischen Studenten besteht, schnellstmöglich zurechtzufinden. Derzeit bereite ich mich auf einige Tests und Examen vor, um möglichste gute Ergebnisse zu erzielen.

Nicht nur am College, sondern auch außerhalb der Schule habe ich bereits zahlreiche Kontakte zu Einheimischen und anderen Austauschschülern knüpfen können. Wir haben gemeinsam Konzerte, Festumzüge und Jahrmärkte besucht, sind Wandern gegangen oder planen die ein oder andere Reise. So blicke ich bereits auf erlebnisreiche Treffen mit anderen Schülern des Austauschprogramms in Florida und Chicago zurück, die intensiv zum Erfahrungsaustausch genutzt wurden.

Auch für das bald beginnende Praktikum habe ich mit der Commerzbank AG ein sehr renommiertes Unternehmen gefunden, welches mir die Möglichkeit gibt, meine Berufserfahrung im Finanzbereich auch in den USA anzuwenden und durch die vielen neuen Einblicke noch weiter zu vertiefen.

Da ich auch in Amerika das aktuelle politische Geschehen in Deutschland aktiv verfolge, möchte ich Ihnen zu Ihrer Nominierung zur CDU-Spitzenkandidatin für die anstehenden Wahlen recht herzlich gratulieren.

Herzliche Grüße aus Amerika,
Franziska Strickstroc
   
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