Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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22.09.2008
Marzahn-Hellersdorfer Unternehmer auf dem Unternehmertag der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Zum Unternehmertag der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag empfingen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) mehr als 1000 Unternehmer aus ganz Deutschland, unter Ihnen auch Dr. Richard Herrmann aus Marzahn-Hellersdorf, Gründer und Vorsitzender der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Seinen Eindruck des Unternehmertages und seine Situation als Mittelständler in Deutschland schildert er in einem kurzen Interview:

Welchen Eindruck haben Sie vom Unternehmertag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewonnen?

Der Unternehmertag war für mich eine aufschlussreiche und gelungene Veranstaltung. Besonders aufgewertet wurde er durch die handelnden Personen. Von mir sowie auch von Großunternehmern aus den alten Bundesländern wurde besonders die Klugheit unserer Bundeskanzlerin hervorgehoben.
Ich denke, es hat uns Auftrieb gegeben und Mut gemacht, wenn sich zwei so hochkarätige politische Persönlichkeiten um die Belange des Mittelstandes kümmern. Ich glaube auch, dass Zusammenkünfte dieser Art und Form dazu beitragen, unsere Wirtschaft zu stabilisieren und zu dem zu machen, was sie einmal war.


Dr. Richard Herrmann, © Unternehmensgruppe Dr. Richard Herrmann

Sie haben seit 1990 in Marzahn-Hellersdorf eine vielseitige Unternehmensgruppe aufgebaut. Mit welchen Schwierigkeiten hatten sie so kurz nach der Wende in einem Ostberliner Bezirk zu kämpfen?

Meine größte Schwierigkeit waren die Unvernunft und teilweise das Unvermögen in der Bürokratie. Ich wurde als Existenzgründer für ein Gewerbe abgelehnt aus zwei Gründen: Weil ich promoviert hatte und Doktor war, galt ich als „überqualifiziert“. Da ich keinen Meisterbrief hatte, sollte ich keinen Gewerbebetrieb führen können.

Seit wann unterstützen Sie Frau Professor Grütters und wodurch identifizieren Sie sich mit der CDU?

Frau Professor Grütters unterstütze ich seit 2005, ich versuche, ihr die Menschen in unserem Stadtbezirk nahe zu bringen. Ich finde sie persönlich sehr sympathisch und klug. Ich identifiziere mich mit den Zielen der CDU für unsere Wirtschaft und ich denke, sie ist die einzige Partei, die diese auch wirksam umsetzen.

Welcher Art ist ihr Engagement für Marzahn-Hellersdorf und die CDU?

Wir, mein Unternehmen und auch meine Familie, organisieren Zusammenkünfte für CDU-Freunde und Geschäftsleute, die der CDU ebenfalls nahe stehen. Ich unterstütze die CDU seit Jahren, sowohl finanziell als auch durch Dienstleistungen wie die Bereitstellung von Transportmitteln.


Der Unternehmertag fand im Paul- Löbe- Haus statt.
(Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion)


Wie bewerten Sie die Arbeit der rot-roten Landesregierung?

Als Verkehrsunternehmer stört mich maßlos die Entscheidung des Senats, uns als Privatunternehmen die Leistung im ÖPNV um 4 Prozent zu kürzen. Diese Entscheidung, die besonders von der Gewerkschaft „ver.di“ gefordert wurde, hat uns Privatunternehmern und vor allem unseren Arbeitnehmern sehr stark geschadet. Unsere Busfahrer erleiden dadurch Einbußen von bis zu 200 Euro und mehr. Der ehemaligen CDU-Regierung in Berlin haben es die privaten Verkehrsunternehmer zu verdanken, dass wir überhaupt in den ÖPNV einbezogen wurden.

Erhalten die mittelständischen Unternehmen ausreichend Unterstützung von der Regierung und wie können die Rahmenbedingungen aus Sicht eines Unternehmers verbessert werden?

Die Einführung der Umweltzonen schadet dem Tourismus und seiner Entwicklung enorm. Ein weiterer gravierender Hemmschuh ist der Kraftstoffpreis. In beiden Fällen können nur die Politik und die Regierung eingreifen und helfen.

Prof. Monika Grütters freut sich über das positive Echo zum Unternehmertag ihrer Fraktion und vor allem über die Anwesenheit von Dr. Herrmann. „Es ist wichtig, mit den Menschen und Unternehmern seines Wahlkreises im direkten Kontakt zu bleiben und den Austausch zu suchen. Nur, wenn wir Politiker deren Umstände und Nöte kennen, können wir sinnvolle Politik für den Bürger gestalten.“
   
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