Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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25.06.2008

Ein Tag im Bundesparlament

Merle Steinhuber aus der neunten Klasse des Otto-Nagel-Gymnasium in Marzahn-Hellersdorf beschreibt ihren Tag bei der Bundestagsabgeordneten Monika Grütters:

Da es mit dem Besuch im Bundestag am Girls’Day nicht klappte, bekam ich die Chance, am 25. Juni 2008, einen Arbeitstag unserer Abgeordneten im Bundestag mitzuerleben.

Um 9.00 Uhr war ich an der Pforte Unter den Linden 71 angekommen und ließ mir einen Gastausweis ausstellen. Dann wurde ich sehr freundlich von Frau Neumann begrüßt. Sie hat mir u.a. das Büro von Frau Prof. Grütters gezeigt und mir Ekatharina, eine Stipendiatin aus Russland, vorgestellt. Sie begleitete mich den ganzen Tag, und wir verstanden uns gleich sehr gut.

9.30 Uhr ging es dann schon los zur Ausschusssitzung für Bildung und Forschung. Zuerst wurde per Handzeichen über die Anträge der verschiedenen Parteien abgestimmt. Anschließend ging es um das Hauptthema ‘‘Bologna-Prozess‘‘. Die Sitzung dauerte rund dreieinhalb Stunden und verschaffte mir einen interessanten Einblick in die Arbeit von Frau Grütters.

Aufgrund unseres straffen Zeitplanes fuhren Ekatharina und ich danach gleich mit dem Bus zum Schlossplatz. Dort trafen wir uns wieder mit Frau Grütters, die mit dem Fahrrad ankam, und einigen anderen Abgeordneten, um das Sockelgewölbe des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals zu besichtigen. Ein Mann führte uns und erklärte u.a., dass ein Einheitsdenkmal auf diesem Sockelgewölbe errichtet werden soll. Es war wirklich spannend.

Nachdem Ekatharina und ich uns gestärkt hatten, ging es auf zum Plenum. Ich musste meine Tasche abgeben, und alles wurde streng kontrolliert. Ich verbrachte ca. eine halbe Stunde im Plenum. Das Thema Nuklearwaffen bot eine äußerst spannende Debatte. Ich hätte den ganzen Tag dort bleiben können, aber es ging schon wieder auf zur zweiten Ausschusssitzung an diesen Tag für Frau Grütters und mich - diesmal aber für Kultur und Medien. Diese Ausschusssitzung fand in einem etwas kleineren Rahmen statt als die erste, aber der Ablauf war gleich. Das Hauptthema hier war die Rückgabe von Kunst aus ehemaligem Privatbesitz, deren ursprüngliche Eigentümer während der Nazizeit als Juden enteignet wurden.

Es bleibt für mich ein unvergesslicher Tag mit tollen Erlebnissen und vielen neuen Erfahrungen für mein zukünftiges Leben.

Vielen Dank an Frau Grütters, Frau Neumann und Ekatharina
   
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