Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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07.03.2008

Kulturgespräch im Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf

Am 7. März 2008 lud Prof. Monika Grütters, MdB, Parteifreunde und Kulturinteressierte zu einem ihrer Kulturgespräche in ihren Wahlkreis nach Marzahn – Hellersdorf ins Gutshaus Mahlsdorf ein. Große Berühmtheit erlangte das Gutshaus wegen seiner Bewohnerin Charlotte von Mahlsdorf, die hier zu DDR – Zeiten unter widrigen Umständen und bis in die 90er Jahre lebte und eine einzigartige Sammlung gründerzeitlicher Möbel und Musikmaschinen zusammentrug.

Rund 40 Interessierte folgten der Einladung und ließen sich durch das fast zweihundertjährige Gutshaus mit seiner einzigartigen Gründerzeitatmosphäre führen, dessen Interieur mittlerweile zu den beeindruckendsten Gründerzeit-
sammlungen Europas zählt.

Im Souterrain befindet sich die „Mulackritze“. Diese museale Kostbarkeit ist die vollständig erhaltene Lokaleinrichtung der letzten Zillekneipe Berlins aus der Mulackstraße 15, dem ehemaligen Scheunenviertel. Hier gab es im Anschluss an die Führung durch das Museum ein gemütliches Beisammensein. Höhepunkt des Abends waren die Milieustudien des „Kohlen - Paule“, die Parteifreund Gerhard Pagel zusammengestellt hat und mit Klavierbegleitung unterhaltsam zu Gehör brachte.

Monika Grütters: „ Es war ein gelungener Wahlkreis - Abend mit einer interessanten Führung durch das Haus und einem herrlichen Alt Berliner Programm. Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Freunde auch aus dem Westteil der Stadt meiner Einladung in den Wahlkreis gefolgt sind. Als Kulturpolitikerin freut es mich besonders, dass dem Gründerzeitmuseum Mitte letzten Jahres die dringend für die Sanierung benötigten Gelder über die Lotto-Stiftung, über die Stiftung Denkmalschutz und vom Landesdenkmalamt zu gesprochen wurden. Diesen Erfolg haben wir nicht zuletzt den fleißigen Mitstreitern des Fördervereins, allen voran Monika Schulz, der engagierten Geschäftsführerin, zu verdanken. Ich hoffe, dass der Besucherandrang nach erfolgter Sanierung weiter zunimmt und auch viele Berliner dies als einen kulturgeschichtlichen Tipp annehmen."

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