Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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26.02.2008

Gesprächsrunde im Victor-Klemperer-Kolleg Marzahn

Zur Gesprächsrunde über die Arbeit einer Bundestags- Abgeordneten lud das Victor-Klemperer-Kolleg (VKK) aus Marzahn am 26. Februar 2008 Prof. Monika Grütters in ihrer Funktion als Bundestags-Abgeordnete des Bezirkes ein.

Gern nahm Monika Grütters die Einladung an und besuchte die Kollegiaten in ihrem Schulgebäude. Zu Beginn informierte sie die ca. 30 teilnehmenden Kollegiaten über den Verlauf einer Sitzungswoche im Deutschen Bundestag und über die verschiedensten Aufgaben, Ausschusssitzungen und Besprechungen, die sie während dieser Zeit erledigen und an denen sie teilnehmen muss.

Von Interesse war u. a. die Frage, wie man Bundestags- Abgeordnete wird. Nach einer kurzen Darstellung, wie die Auswahl innerhalb der Parteien, so auch in der CDU, erfolgt und wie Monika Grütters in den Deutschen Bundestag kam, folgte eine rege Diskussion. Auf großes Interesse der Kollegiaten stieß auch die Frage nach fehlender Frauenpower in der Politik und warum so wenige Frauen auf höheren Positionen zu finden sind – eine Frage, die sich auch an die CDU richtet, obwohl diese ja die Kanzlerin stellt und Monika Grütters bei der Bundestagswahl 2005 Spitzenkandidatin der Berliner CDU war.

Weiteres Interesse fand die Frage, warum Monika Grütters für ihre politische Arbeit die CDU gewählt habe. Hier erklärte die Abgeordnete einen ihrer Hauptbeweggründe: „Ich finde, die Idee der Sozialen Marktwirtschaft ist das beste Gesellschaftsmodell der Welt, so wie Ludwig Erhard sie beschrieb. Die Idee der Marktwirtschaft gepaart mit der Überzeugung, dass die Stärkeren die Schwächeren unterstützen müssen, ist noch von keiner anderen Partei besser umgesetzt worden als von der CDU. Der CDU traute ich die Verwirklichung eines solchen Gesellschaftsbildes am ehesten zu. Und ganz besonders spielten bei meiner Überlegung auch die christlichen Werte eine große Rolle, die so ja nur die CDU als Grundlage ihrer Politik betont. Für mich bilden diese als praktizierende Katholikin auch im politischen Alltag wichtige Maßstäbe.“

Natürlich kamen auch aktuell politische Themen zur Sprache. So kam z.B. beim Wahlpflichtfach Ethik an den Grundschulen eine rege Diskussion auf. Selbstverständlich wurde auch über Fragen der Kultur oder Bildung, insbesondere innerhalb Berlins, viel und interessiert diskutiert.

   
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