Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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14.12.2007

Gemeinsames Frühstück mit dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e.V.

Als Referentin zum Thema „Wirtschaftsfaktor – Kulturhauptstadt Berlin“ hatte der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e.V. (MHWK) Monika Grütters, die Bundestagabgeordnete des Wahlkreises, zum Frühstücksgespräch eingeladen. So hatte sie die Möglichkeit, mit den dort ansässigen Mittelständlern über die internationale Ausstrahlung Berlins für Kreativwirtschaftler und andere Kultur-Potentiale der Stadt zu sprechen.

Als Kulturpolitikerin verwies Monika Grütters auf die besondere Bedeutung der Kultur- und Wissenschaftslandschaft Berlins als Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt. Das beträfe nicht nur unmittelbar die Tourismusbranche, sondern strahle auch auf andere Bereiche aus. Zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählten z.B. die Bereiche Medien, Information und Kommunikation sowie Kunst und Literatur. Konkret nannte sie Musikverlage, Filmhersteller, Fotografen, Designer, aber auch Dolmetscher und Softwarehäuser, Theater und Museen. Berlin sei der wichtigste Standort der deutschen Kreativen. Bundesweit arbeite ein Zehntel von ihnen in Berlin. Insgesamt seien hier mehr als 150 000 Menschen tätig. Das übertrifft die Zahl der im verarbeitenden Gewerbe Beschäftigten von rund 135 000.



Im gemeinsamen Gespräch ging es auch darum, wie Marzahn-Hellersdorf von diesem Image profitieren und noch stärker an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben könne.

Im Fokus der wirtschaftspolitischen Ausrichtung des Bezirkes standen bislang hauptsächlich die Belange kleinerer und mittlerer Gewerbebetriebe. Mit der Erarbeitung einer Hotelroute und eines Tourismus-Marketingkonzepts soll nun auch stärker auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus gesetzt werden. Bereits sehr erfolgreich seien in dieser Hinsicht die Gärten der Welt, die Berlinweit, die auch im gesamten Bundesgebiet eine wachsende Zustimmung erfahren. Die Stadtrandlage und damit günstige Gewerbeflächen sprechen für Marzahn-Hellersdorf.

Erfolge verzeichne auch die Unterstützung der Geschäftsstraßen im Bezirk. 105 neue Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Das Handwerk in Marzahn-Hellersdorf könne trotz dauerhaft schlechter Konjunktur in Berlin sogar einen Zuwachs um 126 Betriebe verzeichnen. Die Schwerpunkte der wirtschaftlichen Orientierung des Bezirks sah man übereinstimmend in der Gesundheitsbranche, die mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und dem Krankenhaus Kaulsdorf bereits international anerkannte medizinische Hilfe biete, der weiteren Entwicklung des Gewerbebandes Berlin eastside und der Ansiedlungskonzentration im Bereich der Automotive-Branche.

Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff und MdB Monika Grütters verabredeten eine Fortsetzung dieses produktiven Gesprächs zwischen Politik und Unternehmenswelt.

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