Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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28.02.2007

Sebastian Schiller aus Hellersdorf geht als Stipendiat über das Austauschprogramm des Deutschen Bundestages für ein Jahr in die USA

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms kann die Bundestagsabgeordnete Prof. Monika Grütters einem Jugendlichen aus ihrem Wahlkreis ein Austauschjahr in Amerika ermöglichen. Der auswählte Teilnehmer, Sebastian Schiller vom Max-Reinhardt-Gymnasium in Hellersdorf, stellt sich kurz vor: 

Seit meinem sechsten Lebensjahr trainiere ich regelmäßig in einem Verein, erlernte Tae-Kwon-Do und Judo und spiele nun seit zwei Jahren Handball in der B-Jugend von Marzahn-Hellersdorf. Sport spielt eine ziemlich große Rolle in meinem Leben, denn er schafft einen Ausgleich zum Schulalltag und gibt mir die Möglichkeit mich selbst zu beweisen. Wichtiger noch als der Sport ist mir die Musik. Ich spiele seit sieben Jahren Keyboard und seit zwei Jahren E-Bass. Mit Freunde habe ich die Band „Plekdrum“ gegründet, in der ich neben dem Bassisten auch den Part des Sängers übernommen habe. Seither nehme ich Gesangsunterricht und singe im Schulchor.


Sebastian Schiller und Monika Grütters

Was ich nach der Schule machen möchte, kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich könnte mir vorstellen Musik und Sport auf Lehramt zu studieren. Momentan unterstütze ich leistungsschwache Schüler in Mathematik. Ich hoffe, dass ich in den Vereinigten Staaten weitere nützliche Erfahrungen sammeln kann. An den Highschools soll es beispielsweise möglich sein, einen Kurs namens Teacher’s Assistant zu belegen, in dem man den Lehrer in seinem Unterricht sowie bei der Vor- und Nachbereitung unterstützt. Das halte ich für eine unglaubliche Chance, die Herausforderungen dieses Berufs näher kennen zu lernen. 

Im letzten Jahr besuchten drei amerikanische Austauschschüler unsere Klasse. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen. Durch meine Schwester, die sechs Monate in Colorado war und begeistert zurückkam, konnte ebenfalls eine Menge über Amerikanische Highschools und das Leben auf der anderen Seite der Erde erfahren. Neben neuen Erfahrungen und Freundschaften ist natürlich die Verbesserung meiner Englischkenntnisse ein wichtiger Grund für meine Bewerbung. Ich glaube, man beherrscht eine Sprache erst wirklich, wenn man sich mit Muttersprachlern fließend unterhalten, problemlos einen Film in der Sprache sehen oder mit Freude ein Buch lesen kann. Doch leider ist das mit dem Schulenglisch nur begrenzt möglich.

Ich freue mich sehr, dass ich die Auswahljury und unsere Bundestagsabgeordnete in Marzahn-Hellersdorf, Monika Grütters, von mir als geeignetem Teilnehmer für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm überzeugen konnte und so Gelegenheit erhalte, selbst diese Erfahrung zu machen und intensiv Englisch zu lernen. Ich hoffe, dass ich danach ebenfalls Schülern, die Bedenken vor einem solchen Schritt nehmen kann und sie motiviere, sich ebenfalls für die Teilnahme an Austauschprogrammen zu bewerben. Mit kurzen Erlebnisberichten will ich meiner Patin im Bundestag meine Eindrücke vom Schul- und Lebensalltag in Amerika schildern, die sie auf ihrer Internetseite vielleicht auch anderen zugänglich macht.

Monika Grütters: "Ich freue mich über den Jubel, den der Anruf aus meinem Büro ausgelöst hat und wünsche Sebastian ein erfolg- und erfahrungsreiches Jahr in Amerika. Aufgrund eigener Erfahrungen kann ich alle jungen Menschen nur ermutigen, den Schritt in ein anderes Land und eine andere Kultur zu wagen. Auch unser Land profitiert von individuellen internationalen Erfahrungen und braucht junge Menschen, die bereit sind, sich für die Welt außerhalb unserer Grenzen zu öffnen."

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