Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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15.09.2010
Erster Bericht der PPP - Austauschschülerin Lena Hartl

Ende August ist Lena Hartl aus Marzahn-Hellersdorf in ihr Austauschschuljahr in den USA gestartet. Als mittlerweile dritte Stipendiatin, die Monika Grütters aus ihrem Wahlkreis im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramm in die USA entsenden konnte, hat Lena Hartl einen ersten Bericht aus ihrer neuen Heimat Houston geschrieben:

Liebe Frau Gruetters,

jetzt bin ich also hier. Hier in Amerika. Drei Wochen, die einerseits vorkommen wie eine Ewigkeit und doch wie ein Moment. Kaum versieht man sich, ist wieder ein Tag vorbei, an dem man viel erlebt hat.
Die erste Woche habe ich damit verbracht, in die Schule zu kommen. Meine Gastmutter und ich mussten eine Menge Formulare ausfuellen und dann doch wieder in ein anderes Buero fahren, um dort etwas anderes auszufuellen oder abzugeben.

Aber dann kam doch endlich mein erster Schultag. Mit meinem eigenen Stundenplan war ich also einer von 3000 Schuelern geworden. Ich kannte aus meiner Schule aus Berlin nur ein einfaches Gebaeude, in dem man 10 Minuten Zeit hatte, den Raum zu wechseln und jeden Tag nur an die 500 Mitschueler zu Gesicht bekam. Um von meinem Chemiekurs zu einer der vielen Sporthallen zu kommen, habe ich ebenso nur fuenf Minuten und die Turnhalle ist auf der anderen Seite des riesen Gelaendes. Mittlerweile weiss ich, wie ich von einem Raum in den naechsten komme. Ich habe jeden Tag die gleichen Faecher in der gleichen Reihenfolge.


Lena Hartl mit ihrer Austauschschwester Woori und dem Sohn ihrer Gastfamilie.

Meine Gastfamile besteht aus meiner Gastmutter, ihrem 26-jaehrigen Sohn und meiner koreanischen Austauschschwester Woori. Meiner Gastmutter war es teilweise ein bisschen verhindert, frueh von der Arbeit zu kommen und etwas mit uns zu unternehmen. Mein Gastbruder habe ich in der ersten Tagen leider auch nur selten gesehen, da er seine Ferienzeit im Fitnessstudio verbrachte.
Nun, in der Schulzeit ist aber auch er haeufiger zu Hause.

Aber auch die Schule bindet mich nun ziemlich. Den Unterrichtsstoff zu verstehen, diesen fuer die haeufigen tests zu lernen und meine Hausuafgaben zu machen beansprucht viel Zeit.
Meine Austauschschweter Woori ist wie eine kleine Schwester fuer mich, groessentechnisch.

Unser schoenes Berlin weiss ich nun zu schaetzen - die Temperaturen, aber auch die Stadt. Ich weiss nun, wo mein richtiges zu Hause ist. Dennoch bin ich gluecklich, die Moeglichkeit zu haben, etwas neues zu entdecken, etwas neues zu sehen. Danke, dass Sie mir diese Moeglichkeit gegeben haben!

Ich melde: "Houston hat kein Problem".
Viele Gruesse in das Herbst-werdende Berlin!

Lena

   
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