Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
Übersicht | Drucken
12.10.2010
Steffen Kampeter zu Gast bei der Berliner Mittelstandsvereinigung

Auf Initiative der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, MdB, und der Mittelstandsvereinigung Wuhletal war am Dienstag, 12. Oktober 2010 der Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Steffen Kampeter, MdB, Gast einer Gesprächsrunde mit Berliner Unternehmerinnen und Unternehmern im Haus der WirtschaftsPartner.

Trotz des zeitgleich stattfindenden EM-Qualifikationsspiels der Deutschen Nationalmannschaft und trotz der Herbstferien in Berlin folgten die Unternehmer der Einladung, um den Ausführungen des Staatssekretärs zum Thema „Keine soziale Gerechtigkeit zu Lasten des Mittelstandes“ zu folgen.
Zu Beginn der Gesprächsrunde informierte die Erste Stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Berlin, Prof. Monika Grütters, über die aktuellen Beratungen zum Bundeshaushalt und ging dabei auch auf die stetig wachsende Bedeutung der Kreativwirtschaft für Deutschland und Berlin ein, bevor sie das Wort an Steffen Kampeter übergab.


Alexander Herrmann, Vorsitzender der MIT-Wuhletal, dankt Steffen Kampeter und Monika Grütters für ihr Kommen.

Staatssekretär Kampeter waren zunächst die Auswirkungen der Finanzmarkt- und Eurokrise wichtig, die Dank des besonnenen Handelns der Bundesregierung für Bürgerinnen und Bürger Deutschlands und auch für die deutschen Unternehmen begrenzt werden konnten. Seitens der Unternehmer wurde bemängelt, dass diese wichtige Leistung der Bundesregierung von der Bevölkerung nicht ausreichend wahrgenommen worden sei. Dieser Einschätzung konnte sich der Staatssekretär anschließen, gab jedoch auch zu bedenken, dass der Bundesregierung nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, um ihre Politik zu kommunizieren und daher der Berichterstattung in den Medien bei der Wahrnehmung der Politik eine überragende Bedeutung zukomme.

Ausdrücklich bestätigte der Staatssekretär das Ziel der Bundesregierung, den Mittelstand als Motor für Wachstum und Beschäftigung zu erhalten und dementsprechend zu fördern. Gleichzeitig warb er jedoch bei den Unternehmen dafür, stets offen für Veränderungen zu sein, sich Flexibilität zu bewahren und auch Bereitschaft für mehr  Eigenverantwortung zu zeigen. Weiterhin bekannte sich Steffen Kampeter zur Sozialen Marktwirtschaft, die zunächst die Selbständigkeit des Individuums betone, aber gleichzeitig auch den Gedanken der Solidarität in der Gemeinschaft nicht vernachlässige. Diese Prinzipien, und nicht das Ausmaß der Umverteilung, seien Teil des grundlegenden Charakters des deutschen Sozialstaates und stünden nicht zur Disposition. Jedoch müsse eine verantwortungsbewusste Wirtschafts- und Sozialpolitik auch die Zukunftsfähigkeit des Systems bedenken und entsprechende Anpassungen vornehmen. Damit gehe aber keine Aufgabe der Sozialen Marktwirtschaft und der ihr innewohnenden Prinzipien einher, selbst wenn das konkurrierende politische Akteure gerne so darstellten, so Kampeter.

Monika Grütters zeigte sich von der Diskussion mit dem Staatssekretär erfreut: „Gerade die Wirtschafts – und Finanzsysteme sind hochkomplexe Gebilde, die für viele Außenstehende nur schwer zu durchschauen sind. Daher ist es gut, dass Fachleute mit klugen Köpfen wie Steffen Kampeter prominente Positionen in der Bundesregierung bekleiden. Seine Fähigkeit, die komplizierten Inhalte seiner Arbeit nachvollziehbar zu machen, ohne sie zu simplifizieren, ist bei der Vermittlung der Regierungspolitik von großem Wert. Das konnten wir heute einmal mehr erleben.&ldquo
   
News-Ticker



Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.21 sec. | 49193 Views