Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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24.03.2011
Monika Grütters stellt geplantes Anerkennungsgesetz in Marzahn- Hellersdorf vor

Auf Einladung der CDU Marzahn und in Kooperation mit Vision e.V. diskutierte Prof. Monika Grütters, MdB, mit Bürgerinnen und Bürgern das neue „Anerkennungsgesetz“ des Bundes in der Thüringen Oberschule in Marzahn- Hellersdorf.

Monika Grütters stellte dabei das Gesetz zur „Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“, das bis spätestens Januar 2012 in Kraft treten soll, vor und beantwortete anschließend eine Reihe von Fragen, die die Bürgerinnen und Bürger zu den Details des Gesetzes und seinendirekten Auswirkungen hatten.


v.l.n.r.: Monika Grütters, MdB, Sergej Henke und Dirk Altenburg von der CDU in Marzahn.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU in der BVV Marzahn- Hellersdorf, Dirk Altenburg, hatte die Veranstaltung gemeinsam mit Vision e.V. organisiert und moderierte das Gespräch. Viele Aussiedler mittleren Alters finden nur schwer Anschluss an den Arbeitsmarkt, weil ihre Abschlüsse nicht anerkannt werden.

Monika Grütters sagte dazu: „Ziel des sogenannten Anerkennungs-
gesetzes ist es, einen Rechtsanspruch auf eine individuelle Prüfung der Gleichstellung zu schaffen. Dabei soll neben dem Zeugnis künftig der Berufserfahrung ein größerer Stellenwert als bisher eingeräumt werden“. Dabei binde das Gesetz die zuständige Behörde an eine Frist von drei Monaten, in der über die Anerkennung entschieden werden müsse, erklärte Monika Grütters.

Von besonderem Interesse für die Deutschen aus Russland war in diesem Zusammenhang die Frage der Nachqualifizierung bei festgestellten Defiziten. Monika Grütters sagte dazu: „Wird eine Gleichwertigkeit nicht anerkannt, werden zumindest die vorhandenen Qualifikationen festgestellt und Angebote für Anpassungslehrgänge oder Eignungsprüfungen unterbreitet“. Dabei soll in Einzelfällen die komplexe Kenntnisprüfung, die sich an der staatlichen Abschlussprüfung orientiert, zu Gunsten einer Defizitprüfung, die eben nur die defizitären Teilbereiche umfasst, weichen.

Eine Reihe von Fragen bezog sich auf die Anerkennung des Lehrerberufs. Monika Grütters sagte dazu: „Das Lehramt für die Schule ist entsprechend der föderalen Ordnung unseres Landes Ländersache, daher wird es von dem neuen Bundesgesetz nicht betroffen sein. Dennoch haben die Länder bereits deutlich signalisiert, die im Anerkennungsgesetz vereinbarten Vereinfachungen auch in ihrer Gesetzgebung zu berücksichtigen, so dass auch für gelernte Lehrerinnen und Lehrer die Anerkennung zukünftig einfacher werden müßte.&ldquo
   
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