Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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01.09.2011
Diskussion zur Zukunft der Schule im Wahlkreis mit Bundesministerin Annette Schavan

Am Donnerstag, 01. September 2011, freute sich Monika Grütters, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, in ihrem Wahlkreis Marzahn-Hellersdorf begrüßen zu können.

Vor dem Hintergrund des anstehenden Bundesparteitags der CDU, der ganz im Zeichen des Zukunftsthemas Bildung stehen soll, und den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 moderierte Monika Grütters die Diskussion der Bundesministerin mit ca. 60 interessierten Lehrern, Elternvertretern, Schülern, Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Gasthaus „St. Hubertus“ eingefunden hatten.


Monika Grütters und Annette Schavan während der Diskussionsrunde im Wahlkreis.

Bei dem Thema „Schule von morgen“ ging es der Ministerin neben der jüngsten Beschlussvorlage des Bundesvorstands zur Schulpolitik, natürlich auch um die Situation des Berliner Schulwesens.

Für die Bildungsministerin gilt: Bildung ist ein Versprechen auf eine faire Aufstiegschance, das Bund, Länder und Kommunen gemeinsam im Blick haben müssen, wenn sie Verbesserungen im Bildungssystem zusammen angehen wollen. Eine zentrale Herausforderung der Schulpolitik sei der demographische Wandel. So führte die Ministerin aus, dass in ca. 9 Jahren 1,8 Millionen Schülerinnen und Schüler weniger die Schulen in Deutschland besuchen werden. Bezieht man die höhere Geburtenrate in Familien mit Zuwanderungsgeschichte mit ein, so Annette Schavan, wird deutlich, dass es dann auch Schulen geben wird, in denen künftig beinahe alle Schülerinnen und Schüler über eine Zuwanderungsgeschichte verfügen. Diese Schulen müssen dann die am besten ausgestatteten Schulen sein, so die Forderung der Bundesbildungsministerin.

Einig war man sich, dass die Vielzahl der Berliner Schulreformen in kurzer Zeit zu einer massiven Verunsicherung unter den Berliner SchülerInnen, Lehrern und Eltern geführt habe.  Dabei sei eine Reform der Lehrerausbildung unausweichlich. Es sollten wieder die Besten ihres Jahrgangs dazu bewogen werden, diesen wichtigen, herausfordernden und zugleich schönen Beruf des Lehrers zu ergreifen. Die Autorität und das Anerkennen der Leistung unserer LehrerInnen in der öffentlichen Wahrnehmung müssen unverzüglich gestärkt werden. Dazu muss die gesamte Gesellschaft ihren Teil leisten. Die Bildungspolitik ist die Visitenkarte einer Gesellschaft, so die Bundesministerin.

Am Ende des Abends blickte Monika Grütters zufrieden auf die Diskussionen zurück: „Ich freue mich, dass wir Annette Schavan für dieses Gespräch gewinnen konnten. Es hat noch einmal gezeigt, dass die Bundesregierung dem Thema Bildung größten Stellenwert einräumt, während die Anstrengungen des Senats in Berlin nicht ausreichen, um die guten Voraussetzungen der Stadt tatsächlich zu nutzen. In vielen maßgeblichen bildungspolitischen Bereichen bildet Berlin leider immer noch das Schlusslicht im Vergleich mit den anderen Bundesländern. Dabei wäre es schön, wenn wir über Berlin eines Tages sagen könnten, es sei zwar arm, aber schlau."
   
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