Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
Mein persönliches Engagement

Christliche Werte bilden für mich als praktizierende Katholikin auch im politischen Alltag einen wichtigen Maßstab. Mein Glaube gibt mir inneren Halt und Orientierung. Das stabilisiert und tut gut, gerade auch im oft anspruchsvollen politischen Alltag. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich im Zentralkomitee deutscher Katholiken, der größten katholischen Laienorganisation unseres Landes, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Fragen der Welt zu Themen der Kirche zu machen und gleichzeitig auch die Botschaft der Kirche in Wirtschaft, in Wissenschaft und Kultur einzubringen. Im ZdK leite ich den Sachbereich Bildung, Kultur und Medien, der sich zum Beispiel mit Fragen der Bildung im Lebensverlauf befasst und sich auch dem Dialog von Kunst und Religion widmet.


Pater Hans-Georg Löffler von St. Ludwig und Monika Grütters

Meine Berliner Heimatgemeinde ist St. Ludwig. 1897 wurde das Gotteshaus als erster katholischer Kirchenneubau der entstehenden Großstadt Wilmersdorf geweiht. Ein weiteres wichtiges Datum der Gemeindegeschichte ist die 40-Jahr-Feier 1937. Den Festgottesdienst hielt der bekannte Gegner der Nationalsozialisten, Bernhard Lichtenberg. Seelsorgerisch betreuen heute Priester der Franziskaner-Ordensgemeinschaft St. Ludwig. Als größte katholische Gemeinde der Stadt zählt sie mehr als 10.800 Mitglieder. Das rege Gemeindeleben ist für mich ein wichtiger Teil meines Heimatgefühls in Berlin. 





Monika Grütters in Rumbek/Sudan im Februar 2006

Die Unterstützung christlichen Engagements ist für mich ein besonderes Anliegen. In vielen Krisenregionen der Welt leistet die Kirche als einzige Organisation konkrete Hilfe für die Menschen vor Ort. Durch meinen Bruder, der lange Jahre als Jesuit European Volunteer im Sudan Entwicklungsarbeit geleistet hat, bin ich mit den dortigen Problemen unmittelbar vertraut. Mittlerweile ist mein Bruder für die Caritas auf den Philippinen im Einsatz, wo er als Koordinator im Wiederaufbauprogramm tätig ist, das 2013 nach den verheerenden Verwüstungen des Taifuns Haiyan ins Leben gerufen wurde. Haiyan zerstörte mehr als 1,2 Millionen Häuser und zu allem Übel folgte mit Hagupit 2014 ein weiterer schwerer Taifun, der die Situation vor Ort weiter verschärfte. Als Architekt hilft mein Bruder nun mit, den Bau von Unterkünften zu planen und zu organisieren. 

   
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