Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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28.09.2006

Mit MdB Thomas Dörflinger bei der Kreuzberger Musikalische Aktion e.V.

Gemeinsam mit MdB Thomas Dörflinger informierte sich Monika Grütters am 28. September 2006 bei der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. über die Initiativen zur Jugend, Bildungs- und Kulturförderung vor Ort und vor allem zum Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur.

Als Mitglied im Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist MdB Dörflinger der zuständige Fraktionsexperte für dieses Thema. Empfangen wurden die Bundestagsabgeordneten von den aktiven und ehemaligen Freiwilligen der Einsatzstelle der Kreuzberger Aktion Wolfram Schulz, Vertreter des Trägers  Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Cornelia Schulz, Geschäftsführerin des Trägers, und Dörte Scheurich, Vertreterin des bundeszentralen Trägers Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BJK).

Gemeinsam mit der Jugendförderung des Bezirkes betreibt der Verein Kreuzberger Musikalische Aktion das multimediale Zentrum KMA/Antenne in der Friedrichstraße 2 in Berlin-Kreuzberg. Über die Lust an Tanz und Musik sollen die Kinder aus dem Problemkiez um den Mehringplatz von der Straße geholt und ihre Freude am Lernen geweckt werden. Rund 700 Jugendliche verschiedener Nationalitäten hat das Zentrum mit seinem Angebot bereits erreicht. Das erfordert natürlich auch entsprechendes Personal zur Betreuung der Mädchen und Jungen. 



Eine wertvolle Unterstützung für Einrichtungen dieser Art sind die Teilnehmer des 2001 eingeführten Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur. Der Trägerverbund des FSJ Kultur ist die Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., die dazu gerade eine aktuelle Stellungnahme veröffentlicht hat. Die Zahl der Teilnehmerplätze wurde seitdem zwar von 125 auf 500 Plätze deutschlandweit erhöht, der Nachfrage war jedoch von Anfang weit höher als das Angebot. Das Verhältnis von Bewerberzahl und Plätzen beträgt aktuell 10:1.  

Monika Grütters bedauerte, dass so viele Jugendliche, die sich für ein freiwilliges Engagement im Kulturbereich bewerben, keine Gelegenheit dazu gegeben wird. „Sowohl für die Kultur als auch die Jugendarbeit ist dieses Interesse ein großer Gewinn. Deshalb sollte man ernsthaft darüber nachdenken, die Mittel in diesem Bereich zu erhöhen. Die Bereitschaft der Jugendlichen zu freiwilligem kulturellem Engagement, das in diesem Rahmen vielfach auch an sozialen Brennpunkten stattfindet, darf nicht unberücksichtigt bleiben.“ Beide Bundestagsabgeordneten sicherten den Akteuren auf Landes- und Bundesebene ihre Unterstützung für dieses Thema zu.

   
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