Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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09.06.2006

Monika Grütters eröffnet die Ausstellung „Abpfiff! Faces of Football“ im historischen Postfuhramt Mitte

Am 9. Juni 2006 sprach Monika Grütters zur Vernissage der Fotoausstellung „Abpfiff! Faces of Football“ im historischen Postfuhramt in Berlin-Mitte. Der Kulturveranstalter C/O Berlin macht das leer stehende Baudenkmal mit der Ausstellung großformatiger Fußballerporträts der Schweizer Fotografen Mathias Braschler und Monika Fischer zur Zeit der Fußball- Weltmeisterschaft in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich.


Historisches Postfuhramt Berlin-Mitte; Foto: Stephan Erfurt, 2000

1875 bis 1881 wurde das repräsentative dreigeschossige Eckgebäude nach einem Entwurf von Carl Schwatlo errichtet. Die mit Reliefs und Friesen geschmückte Fassade sollte den Postbetrieb versinnbildlichen. Der markante achteckige Kup-
pelbau an der Ecke von Oranienburger und Tucholskystraße beherbergte früher die Schalterhalle. Nach Kriegszerstörun-
gen wurden zunächst die intakten Bereiche von der Post ge-
nutzt. Ab 1973 erfolgte die schrittweise Restaurierung. Bis 1990 waren verschiedene Abteilungen der Deutschen Post
in dem Gebäude untergebracht. 1995 wurde der letzte Be-
trieb eingestellt und das Haus stand leer. Nach dem geschei-
terten Versuch der Berlinischen Galerie hier eine neue Heimat zu geben und dem jahrelangen Streit zwischen Bezirk und
Post AG über die Genehmigung eines Hotel- projektes auf
dem Grundstück diente das Gebäude ab 1997 temporären kulturellen Zwischennutzungen wie der ersten Berlin Biennale. 2000 wurde hier auch das kulturelle Forum für Fotografie, C/O Berlin, gegründet, das mit dieser Ausstellung an den Aus-
gangspunkt seines Wirkens zurückkehrt.


Stephan Erfurt, Direktor C/O Berlin, Monika Grütters und Rabin Savion, Direktor der PFA-Berlin GmbH (v.r.n.l.) auf der Eröffnungsfeier; Foto: Marc Volk, 2006

Monika Grütters: „Fast hatten wir Kulturleute das Postfuhramt für die Kreativen und die Kultur schon verloren gegeben. Da kommt C/O Berlin daher, überzeugt eine ganze Investoren- gruppe aus Israel, hier KEIN Hotel zu errichten und macht uns allen wieder Hoffnung auf eine dem Standort und seiner Geschichte angemessene, würdige Nutzung.“
 

   
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