Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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07.09.2009
Monika Grütters zu Gast auf der Podiumsdiskussion der Berliner Kirchen

Am Montag, 7. September 2009, nahm Monika Grütters an einer Podiumsdiskussion der Berliner Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2009 teil. Ausrichter der Veranstaltung, die unter dem Titel „Das Kreuz mit der Wahl“ stand, waren die evangelische und katholische Kirche in Berlin.

Als Ort der Veranstaltung hatten die Ausrichter die Gedächtniskirche ausgewählt, die gut gefüllt war. Als Moderatoren konnten die Veranstalter Claudia Nothelle (RBB) und Carsten Behrendt (ZDF) gewinnen. Beide führten souverän durch die Diskussionsrunde, an der neben Monika Grütters auch Wolfgang Thierse, Wolfgang Wieland und Gesine Lötzsch sowie Helmuth Königshaus teilnahmen.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Monika Grütters machte hierzu deutlich, dass die Bundeswehr im Rahmen eines Mandates der Vereinten Nationen tätig ist. Der Einsatz sei daher nicht nur völkerrechtlich abgesichert, sondern erfolge auch auf ausdrücklichen Wunsch der internationalen Staatengemeinschaft und der afghanischen Regierung.

Deutschland sei in Afghanistan in der Rolle eines Aufbauhelfers, der versuche, der afghanischen Bevölkerung wieder eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen: „Allein die Bundeswehr hat in Afghanistan dafür gesorgt, dass 250.000 Kinder wieder zur Schule gehen können. Seit 2001 hat sich die Zahl der Schülerinnen und Schüler auf verfünffacht. Dazu hat Deutschland bisher 84.000 Soldaten und 24.000 Polizisten ausgebildet. Dies alles sind Schritte auf dem Weg dazu, Afghanistan wieder zu mehr Selbstbestimmung zu verhelfen.“

Weiterhin diskutierten die Podiumsteilnehmer die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme und die Frage, wie Familien zukünftige besser gefördert werden könnten. Monika Grütters machte hierzu deutlich, dass Transferleistungen wie das Arbeitslosengeld immer nur als Überbrückungsmaßnahme gedacht werden sollten. Es gelte, die Menschen, denen es in dieser Situation nicht gut gehe, möglichst schnell aus ihrer Arbeitslosigkeit wieder in ein selbstbestimmtes Leben zu überführen. Zentrales Mittel hierfür sei die Bildung. Mithilfe einer Bildungsoffensive müssten insbesondere Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen viel stärker gefördert werden, damit jeder Mensch eine Chance nach seinen individuellen Fähigkeiten erhalten könne.

   
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