Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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08.09.2009

Monika Grütters stellt  sich den Fragen der Wirtschaft

Am 08. September 2009 war Monika Grütters, MdB, in ihrer Funktion als Spitzenkandidatin der CDU Berlin zu Gast auf der gemeinsamen Podiumsdiskussion der Industrie – und Handelskammer Berlin (IHK) und des Vereins der Berliner Kaufleute und Industriellen (VBKI).

Moderiert wurde das Forum vom Hauptgeschäftsführer der IHK, Jan Eder, sowie von Udo Marin, dem Geschäftsführer des VBKI. Themen der Diskussionsrunde waren die Wirtschafts- und Steuerpolitik, umwelt- und energiepolitische Fragen sowie die Standpunkte in der Sozialpolitik. Neben Monika Grütters waren mit Petra Merkel (SPD), Martin Lindner (FDP), Wolfgang Wieland (Grüne) und Gregor Gysi (Linkspartei) auch Politiker aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien gekommen.

Monika Grütters machte deutlich, dass Steuererhöhungen keine Hilfe seien, um in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation „klug aus der Krise“ zu kommen. Zentrales Ziel müsse es sein, den mittelständischen Unternehmern wieder neue Spielräume für Investitionen einzuräumen, da im Mittelstand mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigt seien. Eine Entlastung dieser Unternehmen sichere diese Arbeitsplätze und ermögliche erst die Schaffung neuer Beschäftigung. Dafür gelte es, an den entscheidenden Stellschrauben des Steuersystems die richtigen Impulse zu setzen.

Neben dieser Konzentration auf mehr Wachstum verwies Monika Grütters aber auch auf die enorme Bedeutung der Bildungspolitik für die Zukunft des Landes. „Deutschlands Wohlstand beruht auf dem Wissen und den Fähigkeiten seiner Menschen. Wir brauchen eines der weltbesten Bildungssysteme, um uns auch zukünftig in einer sich weiter globalisierenden Welt behaupten zu können. Deshalb müssen wir so schnell wie möglich mindestens 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Bildung und Forschung investieren.“

Abschließend stellten die Moderatoren noch die Koalitionsfrage. Monika Grütters machte hierzu deutlich, dass die Große Koalition unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet hat. Sie verwies aber auch darauf, dass es in Zeiten einer so großen Wirtschaftskrise besser ist, eine Regierung zu bilden, in der sich der wirtschaftspolitische Sachverstand besonders konzentriere. Deshalb sprach sich die Bundestagsabgeordnete für eine Koalition von CDU/CSU und FDP aus. Mit dieser Aussage sprach die Bundestagsabgeordnete auch für einen Großteil der anwesenden Wirtschaftsfachleute, diese machten die CDU in einer Art „Probewahl“ vor der FDP zur stärksten Partei.

   
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