Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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21.06.2010
Monika Grütters besucht CDU Ortsverband Köpenick-Süd

Am Montag, 21. Juni 2010, war die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, zu Gast beim CDU Ortsverband im Bürgerhaus Grünau, einem sozio-kulturellen Zentrum in Treptow-Köpenick.

Das Bürgerhaus in Grünau hat eine bewegte Geschichte. Bis 1989 als Stasivilla benutzt, wurde das Gebäude im Verlauf des Mauerfalls von Bürgerrechtlern besetzt und so für die Nutzung zivilgesellschaftlicher Kräfte gewonnen. Die Regattastraße 141 in Grünau ist seit der ersten Lesung mit Stefan Heym stadtweit bekannt für seine vielfältigen Initiativen und Veranstaltungen und so  ein wesentlicher Faktor in der Kulturszene Treptow Köpenicks.

Das Bürgerhaus Grünau war damit der perfekte Ort für eine Diskussionsveranstaltung zu aktuellen Fragen der Berliner Kulturpolitik. Der Einladung von Margit Görsch, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, waren daher eine Reihe interessierter Mitglieder des Ortsverbandes Köpenick Süd sowie viele Bürger Köpenicks gefolgt, um mit Monika Grütters aktuelle Entwicklungen in der Kulturpolitik zu diskutieren.


Monika Grütters mit dem Vorsitzenden der CDU Köpenick, Fritz Niedergesäß.

Souverän führte Monika Grütters die anwesenden Gäste dabei durch die vielschichtigen Themen in der Kulturpolitik. Neben dem temporären Baustopp für das Humboldt – Forum, bei dem die CDU-Abgeordnete noch auf einen Baubeginn im Jahr 2013 hofft, diskutierten die Teilnehmer auch die großen Probleme vieler Bezirke und Kommunen, die Finanzierung ihrer oft sehr vielfältigen kulturellen Angebote auch zukünftig sicherzustellen.

Monika Grütters machte dabei deutlich, dass die Kommunen in der Kulturpolitik unverzichtbar seien: „Die Zuständigkeit für die Kulturpolitik liegt primär bei den Bundesländern. Ihr Anteil bei den bundesweiten Ausgaben für die Kultur liegt aber trotzdem „nur“ bei 47 Prozent. Weitere 10 Prozent steuert der Bund bei, während die Kommunen sogar 43 Prozent der gesamten Ausgaben für die Kultur leisten. Mit diesem großen Engagement stellen viele Kommunen ein breites kulturelles Programm auf die Beine, das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von unschätzbarem Wert ist. Das erkennt auch der Deutsche Bundestag an, wie eine Anhörung im Kulturausschuss vor Kurzem gezeigt hat“, so die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien

   
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