Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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23.06.2010
Kulturausschuss besucht „RUHR 2010“

Vom 23. – 25. Juni 2010 besuchte der Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages unter der Leitung seiner Vorsitzenden, Prof. Monika Grütters, die „RUHR 2010“.
 
„RUHR 2010“ ist die Chiffre für die diesjährige Kulturhauptstadt Europas, Essen. Jedoch hat sich Essen nicht allein beworben, sondern Titel der erfolgreichen Bewerbung der Gesellschafter war „Essen für das Ruhrgebiet“. Seit 1985 vergibt der Rat der Europäischen Union jährlich mindestens an eine europäischen Stadt den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Seit 2005 stellt jedes Jahr ein anderes EU-Land die Kulturhauptstadt Europas, und seit 2009 wird jeweils einer der neuen und einer der alten Mitgliedsstaaten dieser Titel verliehen.


Monika Grütters mit Künstlerinnen und Künstlern der "Ruhr 2010" sowie weiteren Mitgliedern des Kulturausschusses.

Ziel der Benennung einer "Europäischen Kulturhauptstadt" ist es, "den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bürger Europas füreinander zu leisten". In dem entsprechenden Jahr finden in den „Kulturhauptstädten“ zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Neben Essen mit der Ruhr – Region wurden von der EU auch die ungarische Stadt Pécs und die türkische Stadt Istanbul zur Kulturhauptstädten Europas 2010 ernannt.

Dass der Titel „Essen für das Ruhrgebiet“ auch Programm ist, davon konnten sich die Mitglieder des Kulturausschusses vor Ort überzeugen. Zwar ist die Zeche „Zollverein“ ein wichtiger Kristallisationspunkt der „RUHR 2010“, doch überzeugt die „RUHR 2010“ vor allem durch die in der Idee der „Kulturhauptstadtregion“ angelegten Dezentralität und der Vernetzung der vielen Kultur-Orte.


Monika Grütters vor einem der gelben Bauwagen, die entlang von Wanderwegen aufgestellt wurden.

Im ganzen Ruhrgebiet, auf Radwanderwegen entlang der Ruhr, an den zur Folklore des Ruhrgebiets gehörenden Trinkhallen, überall haben die Macher der „RUHR 2010“ für kulturelle Veranstaltungen, Wegweiser und „Aha-Effekte“ gesorgt. Monika Grütters, Vorsitzende des Kulturausschusses, zeigte sich von dieser Konzeption begeistert: „Die RUHR 2010 hat es im allerbesten Sinne geschafft, die Kultur zum Teil der Alltagswelt der Menschen werden zu lassen. Bauwagen entlang von Wanderwegen laden zu spontanem Kulturgenuss ein, viele begehrte Designprodukte der RUHR 2010 lassen sich wie Souvenirs nur an ausgesuchten Kiosken erwerben, auf dem Baldenei-See schwimmen Kultur-Inseln und die klassischen Kultureinrichtungen erwarten doppelt so viele Besucher wie bisher. Das sind nur einige Beispiele für die hervorragende Arbeit der Veranstalter, die das ganze Ruhrgebiet miteinbeziehen und so auch alle Bevölkerungsschichten anzusprechen vermögen.&ldquo
   
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