Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
Übersicht | Drucken
26.09.2011
Monika Grütters informiert sich über den Stand der Hochschulzulassung

Am Montag, 26. September traf sich Prof. Monika Grütters mit Vertretern des Fraunhofer Instituts für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik in der Zentrale der ITSO/Omikron GmbH in der Berliner Mohrenstraße zu einem Gespräch, um sich über den Stand der Hochschulzulassung und des Dialogorientierten Serviceverfahrens zu informieren.

Das Dialogorientierte Serviceverfahren ist ein internetbasiertes System zur Koordinierung der Bewerbungen und Zulassungen in örtlich zulassungsbeschränkten Erst-Studiengängen. Dabei sollen die Hochschulen, die Stiftung für Hochschulzulassung und Studieninteressierte über eine deutschlandweite Internet-Datenbank miteinander vernetzt werden, um den Studierenden die Auswahl und die Bewerbung für ihren Wunschstudiengang zu erleichtern. Außerdem werden damit der bisherige Vergabeprozess von Studienplätzen beschleunigt und die bisher notwendigen zeitaufwendigen und überflüssigen Nachrückverfahren überflüssig..

Ursprünglich sah das 2009 von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz erarbeitete Lastenheft vor, dass das Dialogorientierte Serviceverfahren bereits im WS 2011/12 startklar sein sollte. Die beinhalteten Anforderungen an das Projekt wurden damals gemeinsam mit Experten vom Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik und der IT Service Omikron GmbH ausgearbeitet. Zur Durchführung des Projekts erhielt die Stiftung für Hochschulzulassung als Zuwendungsempfänger im Bundesministerium für Bildung und Forschung dafür eine Anschubfinanzierung in Höhe von rund 15 Millionen Euro.


Prof. Dr. Stefan Jähnichen und Stephan Drooff präsentieren Monika Grütters die Software.

Im Frühjahr 2011 wurde dann klar, dass aufgrund von Schnittstellenproblematiken mit der an den Hochschulen bereits vorhandenen Zulassungssoftware ein Start zum Wintersemester nicht reibungslos verlaufen würde. Daraufhin wurde die Einführung verschoben, um die Akzeptanz dieses wichtigen Projekts bei Studierenden und Hochschulen nicht zu gefährden.

Nach dem Gespräch mit den Fachleuten des Fraunhofer Instituts und der ITSO/Omikron GmbH stellte Monika Grütters fest: „Ich bin sehr beeindruckt von der Komplexität der entwickelten Software, die den ganz unterschiedlichen Zulassungsverfahren in unserem föderalen Hochschulsystem gewissenhaft Rechnung trägt. Das Dialogorientierte Serviceverfahren wird zukünftig eine große Hilfe für Hochschulen und Studierende sein. Deshalb hoffe ich auch, dass alle Beteiligten mit großer Sorgfalt und entsprechendem Engagement dafür sorgen werden, dass die bekannten Probleme mit den Schnittstellen der vorhandenen Zulassungssoftware bald behoben sind.“

   
News-Ticker



Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.22 sec. | 55663 Views