Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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20.02.2012
Delegationsreise mit dem Bildungsausschuss nach Paris

Vom 20. – 22. Februar 2012 war Prof. Monika Grütters, MdB, als Mitglied einer Delegation des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung auf einer Informationsreise in Paris.

Die Bildungspolitiker besuchten dabei mit UNESCO und OECD zwei große internationale Bildungs- und Wissenschaftsinstitutionen, um mit den dortigen Fachleuten wichtige Entwicklungen in den Bildungs- und Wissenschaftssystemen weltweit zu diskutieren.


Monika Grütters (4.v.l.) mit der Delegation bei der UNESCO.

Ein Schwerpunkt der Debatte war die Diskussion um den Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR), der Bildungs – und Ausbildungsabschlüsse europaweit vergleichbar machen soll. Für Deutschland ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung, dass die hervorragende duale Ausbildung in Deutschland entsprechend ihrer Qualität und nicht nur formal beurteilt wird. Viele andere europäische Länder vermitteln Berufsbilder in für uns klassischen Ausbildungsberufen an den Universitäten. Für die deutsche Wirtschaft und die deutschen Arbeitnehmer ist es aber von zentraler Bedeutung, dass festgestellt wird, dass damit nicht unbedingt eine Höherwertigkeit gegenüber der deutschen beruflichen Ausbildung einhergeht.

Ein weiteres Thema der Beratungen war die Zukunft des Bildungs- und Wissenschaftsstandortes Deutschland. Im Schulbereich steht Deutschland vor großen demographischen Herausforderungen, auf die die Politik frühzeitig reagieren muss. Auch im Wissenschaftsbereich führt die zunehmende Vernetzung und Internationalisierung zu neuem Regelungsbedarf. Die Abgeordneten diskutierten mit den Vertretern der UNESCO und der OECD mögliche Strategien, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann.

Monika Grütters äußerte sich im Anschluss positiv über den Austausch mit den internationalen Wissensorganisationen: „Die Diskussion mit OECD und UNESCO waren für uns sehr hilfreich. Beide Organisationen sind seit langem intensiv mit der Entwicklung von Bildungs – und Wissenschaftssystemen in aller Welt beschäftigt und verfügen in diesem Bereich über eine beeindruckende Expertise. Wir konnten unsere eigenen Lösungsansätze in den Gesprächen in den internationalen Kontext einbetten und wertvolle Anregungen mitnehmen.“

   
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