Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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04.06.2015
Auf „Entdeckungstour“ in Steglitz-Zehlendorf

Am Donnerstag, 04. Juni 2015, war Monika Grütters von Bezirksbürgermeister Norbert Kopp zu einer Entdeckungstour durch Steglitz-Zehlendorf eingeladen. Bei schönstem Sommerwetter besuchte sie zusammen mit 30 weiteren interessierten Gästen des Bezirks vier Einrichtungen, die das vielfältige kulturelle Angebot in Steglitz-Zehlendorf repräsentierten.


Monika Grütters trägt sich ins Goldene Buch des Bezirks ein. Bürgermeister Norbert Kopp hatte sie zunächst im Bezirk willkommen geheißen. © Fauland/Regionalmanagement BerlinSÜDWEST.

Gleich zu Beginn stand dabei für Monika Grütters der Eintrag in das Goldene Buch des Bezirkes im Gutshaus Steglitz, das als Wrangelschlösschen der als Einkaufsmeile beliebten Berliner Schloßstraße seinen Namen gab. Im Anschluss daran besuchte die Gruppe das Geheime Preußische Staatsarchiv in Dahlem, das als Archiv des Preußischen Staates Akten, Urkunden und weitere Zeugnisse der preußischen Geschichte aus mehr als 700 Jahren aufbewahrt. Beeindruckt zeigte sich Monika Grütters von der Vielfalt des Bestandes und den vielen bedeutenden Dokumenten, welche die deutsche Geschichte im wahrsten Wortsinn bis zum Anfassen erlebbar machen.


Der Leiter des Archivs, Prof. Dr. Kloosterhuis, präsentierte Monika Grütters und Norbert Kopp die beeindruckenden Bestände des Geheimen Staatsarchivs © Fauland/Regionalmanagement BerlinSÜDWEST

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Jagschloss‘ Grunewald. In einer einzigartigen Lage direkt am Grunewaldsee werden mehr als 30 Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553), seinem Sohn und aus der Werkstatt Cranachs präsentiert, darunter außergewöhnliche Porträts der Hohenzollern, aber auch viele religiöse und mythologische Historienbilder aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Zum Abschluss begab sich die Gruppe dann in das kurz vor der Eröffnung stehende Kunsthaus Dahlem. In einem Gebäude mit äußerst wechselvoller Geschichte beginnt am 11. Juni 2015 mit der Eröffnung als Ausstellungshaus der Nachkriegsmoderne eine neue Ära. 1942 von den Nationalsozialisten ursprünglich als Atelier für den Staatskünstler Arno Breker errichtet, wurde das Haus seit 1949 durch den Bildhauer Bernhard Heiliger genutzt. Aber auch der Deutsche Akademische Austauschdienst nutzte einige Räume, um sie internationalen Künstlern für die Zeit ihrer Stipendien als Ateliers zur Verfügung zu stellen. An diese Geschichte knüpft das neue Ausstellungskonzept an, das auf 290 Quadratmetern Werke der deutschen Nachkriegsmoderne mit dem Schwerpunkt der plastischen Kunst zeigen wird.


Monika Grütters mit dem Kreisvorsitzenden der CDU in Steglitz-Zehlendorf, Justizsenator Thomas Heilmann(3.v.l.), sowie Bezirksbürgermeister Norbert Kopp und Unterstützern des Kunsthauses Dahlem im Skulpturengarten des geschichtsträchtigen Hauses. © Fauland/ Regionalmanagement BerlinSÜDWEST

„Das Interesse an Kunst und Kultur ist in Steglitz-Zehlendorf traditionell sehr groß, und auch der Bund unterstützt die äußerst lebendige Kulturszene im Berliner Südwesten an vielen Stellen. Die vier Einrichtungen, die wir heute besucht haben, stehen exemplarisch für die große Vielfalt und die herausragende Arbeit, die die unzähligen Kultureinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf leisten und die mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt“, so Monika Grütters im Anschluss an die Entdeckungstour
   
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