Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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27.04.2016
Kulturpolitische Diskussion mit Dieter Kosslick bei der CDU Pankow

Am Montag, 27. April 2016 war Monika Grütters gemeinsam mit dem Direktor der Berlinale, Dieter Kosslick, zu Gast im Pfefferberg-Theater im Prenzlauer Berg. Auf Einladung der CDU Pankow und des Mitglieds des Abgeordnetenhauses, Dr. Gottfried Ludewig, diskutierten beide vor mehr als 50 interessierten Gästen aktuelle Themen der Kulturpolitik und blickten auch auf ihre Anfänge in Berlin zurück.

Monika Grütters erinnerte sich, dass bei ihrer Ankunft in Berlin im Januar 1989 die Atmosphäre in der Stadt schon von einer besonderen Spannung geprägt war. Obwohl wenn niemand die dramatischen Ereignisse des Herbsts vorhergesehen habe, so sei doch unter der Oberfläche ein Brodeln spürbar gewesen. Dieter Kosslick hingegen berichtete, dass er als Messdiener Berlin zum ersten Mal am Ende der 60er Jahre besucht habe. Die Demonstrationen der „68er“ auf dem Kurfürstendamm seien das erste Großstadterlebnis gewesen, das ihn nachhaltig beeindruckt habe.


Monika Grütters mit Gottfried Ludewig und Dieter Kosslick (Foto: Tobias Koch)
  
Hinsichtlich der aktuellen kulturpolitischen Herausforderungen, denen Berlin derzeit gegenübersteht, waren sich Monika Grütters und Dieter Kosslick einig, dass es zentral sei, den Künstlern und Kreativen in der Hauptstadt auch zukünftig Freiräume zu sichern. Nicht jedes Grundstück und nicht jedes Gebäude dürfe nach rein ökonomischen Gesichtspunkten vermarktet werden. Die Anziehungskraft Berlins speise sich ganz wesentlich aus kreativen und unkonventionellen Milieus, die unfertige Räume und Plätze in der Stadt mit eigener Bedeutung belegen könnten. Hier sei auch eine aktive Stadtpolitik von Senat und Abgeordnetenhaus gefragt.
 
In der anschließenden Diskussion interessierten sich die Gäste unter anderem für die aktuelle Situation des Freiheits- und Einheitsdenkmals, die Unterstützung des Bundes für die Berliner Kultur und die Chancen eines Instituts für Querdenker.
 
   
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