Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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15.06.2016
Fastenbrechen der CDU Abgeordnetenhausfraktion
 
Am Mittwoch, 15. Juni 2016, lud die CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses zum Fastenbrechen im Rahmen des Ramadan ins Restaurant Osmanya in Moabit ein. Mehr als 70 Gäste waren der Einladung der Fraktion gefolgt, das gemeinsame Fastenbrechen nach Sonnenuntergang zu begehen. Monika Grütters war eingeladen, die Festrede des Abends zu halten.
 
In ihrem Grußwort wies Monika Grütters darauf hin, dass eine Fastenzeit in vielen Glaubensgemeinschaften zum festen Bestandteil der religiösen Praxis gehöre - Sie ist ein beredtes Zeichen dafür, dass selbst Gläubige unterschiedlicher Konfessionen mehr verbindet als sie trennt und auch Kunst und Kultur können als Brückenbauerinnen agieren. Sie ermöglichen es, Zugewanderten sich in der Fremde - auch ohne tiefer gehende Sprachkenntnisse – zurechtzufinden und sich verständlich zu machen. Kunst könne gemeinsame Erfahrungen bescheren, wo unterschiedliche Herkunft oft ab- oder ausgrenzen würde. Deshalb ist kulturelle Teilhabe so wichtig für die Integration. Und für uns selbst ist die Kultur wichtig, weil die diffuse Angst vor den Fremden das große Bedürfnis nach Selbstvergewisserung unserer eigenen kulturellen Identität einmal mehr deutlich offenbart. 

Monika Grütters beim Fastenbrechen der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin.

„Kunst kann uns helfen, zu verstehen, was uns ausmacht, wer wir sind, als Individuen, als Deutsche, aber auch und insbesondere als Europäer. Und wer sich seiner eigenen kulturellen Identität sicher ist, dem fällt es leichter, auch dem Unbekannten aufgeschlossen gegenüberzutreten, dem Anderen, dem Fremden Raum zu geben“, so Monika Grütters in ihrem Grußwort.
   
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