Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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05.08.2008

Kulturgespräch mit Monika Grütters

Alle, die den Sommer auch zur kulturellen Entdeckungsreise in der Hauptstadt nutzen wollten, lud Monika Grütters am 5. Au-
gust 2008 zum Kulturgespräch in die Stiftung Brandenburger Tor ein. Angeregt wurde das Treffen durch den Gesprächskreis Kultur des CDU-Ortsverbandes Bernauer Straße und seinem Leiter Heiner Kausch.

Auftakt der Begegnung bildete ein Besuch der aktuellen Ausstellung „Prototypen - Bionik und der Blick auf die die Natur“ der Stiftung geführt vom Kurator Marcus Peters selbst. Haben Autos Knochen? Unter diesem zugespitzten Motto geht die Schau der Fragestellung war, welche Vorbilder die Natur für menschliche Innovationen liefert? Bionik, so der Fachbegriff für diese Wissenschaft, untersucht die Verbindung von Biologie und Technik. Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur dafür spannende Beispiele auf, sondern macht anhand
zeitgenössischer und historischer künstlerischer Arbeiten auch die Vorbildfunktion der Natur für die Kunst deutlich.



Die anschließende Gesprächsrunde mit Monika Grütters widmete sich Fragen der aktuellen Bundeskulturpolitik. Die Obfrau der CDU/CSU-Fraktion für Kultur und Medien zog eine Bilanz der bisherigen Arbeit des Kulturstaatsministers Bernd Neumann (CDU) sowie der ihrer eigenen Fraktion auf diesem Politikfeld. Gerade in Berlin habe die jetzige Regierung mit Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Beauftragten für Kultur und Medien, Bernd Neumann, kulturell viel erreicht.



Die Hauptstadt werde viel souveräner als durch die Vorgängerregierungen genutzt, um das Selbstverständnis Deutschlands als Kulturnation zu prägen. International, aber auch national werde diese Funktion der Stadt als Wahrzeichen für die Kultur in der gesamten Bundesrepublik immer stärker wahrgenommen. Berlin sei kein konkurrierendes Bundesland, sondern ein ganz Deutschland dienendes Sinnbild für das Land mit der höchsten Theaterdichte weltweit, für einen internationalen Anziehungspunkt der Bildenden, jungen, zeitgenössischen Kunst.



Als konkrete Errungenschaften auch für Berlin hob Monika Grütters das vom Kulturstaatsminister auf den Weg gebrachte Gedenkstättenkonzept sowie das nun realisierbare Sichtbare Zeichen, ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung der Vertreibung in Europa, hervor. Auch finanziell schlage sich die gestiegene Bedeutung Berlins als Hauptstadt unmittelbar nieder. So habe die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten einen erheblichen Anteil aus den Mitteln des 400-Millionen-
Euro-Investitionsprogrammes, das Bernd Neumann auf Bundesebene durchsetzen konnte, erhalten. Aber auch die anstehende Sanierung der Staatsoper sei ohne die Unterstützung mit 200 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt nicht vorstellbar gewesen
   
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