Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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26.05.2008
Die Errichtung des Einheitsdenkmals wird konkret – Bundestagsabgeordnete besuchen das Sockelgewölbe auf der Schlossfreiheit

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal kommt auf die Schlossfreiheit. Darüber haben sich die Bundesregierung und der Senat geeinigt. Gemeinsam mit anderen Kulturpolitikern besichtigte Monika Grütters nun das Gewölbe unter dem ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal, auf dessen Sockel das neue Denkmal errichtet werden soll.


Im Vordergrund: Sockel des ehemaligen Kaiser - Wilhelm - National - Denkmals

Fast alle Fraktionen des Deutschen Bundestages haben den Beschluss zum Freiheits- und Einheitsdenkmal mitgetragen. „Dass wir heute im vereinten Deutschland in Frieden und Freiheit leben können, ist das Ergebnis einer langen und wechselvollen Geschichte. Das geeinte Deutschland hat erst 1989 mit dem Sturz des SED-Regimes und dem Fall der Mauer die Freiheit wiedererlangt. Zwanzig Jahre danach wird es Zeit, daran zu erinnern, was wir der Zivilcourage der friedlichen Revolutionäre im Osten unseres Landes verdanken. Aber auch die anderen Freiheitsbestrebungen müssen ins Gedächtnis gerückt werden, denn zu unserer Identität gehören auch die positiven Epochen unserer Geschichte,“ so Monika Grütters.

 
     
Einstieg und unterirdisches Sockelgewölbe

Mit dem Bundestagsbeschluss zur Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals wird eine Idee umgesetzt, die aus der Gesellschaft kam und an das Parlament und die Regierung herangetragen wurde. In der „Deutschen Gesellschaft e.V.“ engagierten sich Lothar de Maizière, Jürgen Engert, Florian Mausbach, Günter Nooke und Richard Schröder seit vielen Jahren für die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin. Am 25. Juni 2008 führten Vereinsmitglieder die Bundestagsabgeordneten über den nun feststehenden Standort für das Freiheits- und Einheitsdenkmal, den Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Berliner Schlossplatz, und in die darunter liegenden Gewölbe.


Monika Grütters mit Hans - Joachim Otto(FDP), Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien

Die Vertreter der „Deutschen Gesellschaft e. V.“ informierten die Abgeordneten über die historische Lage des Denkmals und den Zustand der Katakomben. Sie erinnerten an die politischen Ereignisse im Umfeld des Schlosses und präsentierten das Konzept für das zukünftige Denkmal. 2009, zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, ist die Grundsteinlegung geplant. Es soll ein Wettbewerb zur Gestaltung des Denkmals ohne Teilnahmebeschränkungen ausgeschrieben werden. Zusätzlich zum Denkmal ist ein „Ort der Information“ vorgesehen.


Einstiegluke zum Sockelgewölbe

Monika Grütters ist von der Denkmalidee und dem Ort überzeugt: „Der Beschluss des Bundestages zur Errichtung des Einheitsdenkmals war ein wichtiger Schritt. Die Ereignisse von 1989/1990 haben einen dauernden Platz im nationalen Gedächtnis verdient und Berlin ist der richtige Platz für einen künstlerischen Rückblick auf die Geschichte. Das Denkmal soll an die friedliche Revolution und den folgenden Aufbau demokratischer Strukturen in Ostdeutschland erinnern. Es soll aber auch ein Anstoß sein, das demokratische Bewusstsein wach zu halten und Demokratie und Einheit zu festigen.“

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