Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
Übersicht | Drucken
06.05.2008

Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Bücherverbrennung mit Ulrich Matthes

Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai 2008 lud Prof. Monika Grütters, MdB, gemeinsam mit der überfraktionellen Kulturinitiative des Bundestages zu einer Gedenkveranstaltung in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft und präsentierte den bekannten Film- und Theaterschauspieler Ulrich Matthes, der Texte aus damals verbrannten Büchern las.



Am 10.Mai 1933 brannten in vielen deutschen Städten Scheiterhaufen von Büchern. Die „Verbrennungsfeiern“, bei denen Werke von Heinrich Heine, Erich Kästner, Sigmund Freud, Bertolt Brecht und vielen anderen Autoren unter bösen Schmähungen vernichtet wurden, waren von der nationalsozialistischen „Deutschen Studentenschaft“ organisiert worden. In ihrem Eingangsstatement wies Monika Grütters darauf hin, dass es wichtig ist, immer wieder an diese Ereignisse zu erinnern, damit sie sich niemals wiederholen. Ebenso wichtig sei es aber, die Texte, die Literatur selbst lebendig zu halten.



Nach Beiträgen der anderen Mitglieder der überfraktionellen Kulturinitiative begann Ulrich Matthes, der mit seiner prägnant-sinnlichen Stimme die Zuhörer im Innersten berührte. Ulrich Matthes, der am Deutschen Theater Berlin begeistert und den Joseph Goebbels an der Seite von Corinna Harfouch in dem oskarnominierten Film Der Untergang verkörperte, las unter anderem Gedichte von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Mascha Kaléko oder Heinrich Heine. Insbesondere mit seinem Lieblingsgedicht, der „Marie A.“ von Bert Brecht, bestätigte Ulrich Matthes, dass er ein Schauspieler ist, der „denkend“ an Texte herangeht so seine Zuhörer nachhaltig beeindruckt.

   
News-Ticker



Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.21 sec. | 55750 Views