Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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02.04.2008

Besuch des Deutsch-Russischen Museums in Karlshorst

Am 2. April besuchte Prof. Monika Grütters, MdB, gemeinsam mit Gregor Hoffmann, MdA, das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst. Die Abgeordneten wurden durch die Dauerausstellung des Museums  geführt und nahmen anschließend an einem Informationsgespräch mit Mitarbeiterinnen des Museums teil.

Das am historischen Ort der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai im damaligen Hauptquartier der Roten Armee entstandene Deutsch-Russische Museum ist das einzige Museum in Deutschland, das mit einer Dauerausstellung an die deutsch-sowjetische Sicht des Zweiten Weltkrieges erinnert.


Monika Grütters und Gregor Hoffmann vor der Auflistung aller Teile der Roten Armee, die auf europäischem Boden gekämpft haben

Monika Grütters und Gregor Hoffmann besichtigten die Ausstellung, deren Schwerpunkt die menschliche Dimension des Krieges und die gemeinsame Erinnerung an Geschichte ist. Den Abgeordneten wurden Besonderheiten der Ausstellung wie der Kapitulationssaal, eine begleitende Foto- und Kinochronik und die Sammlung der Propagandaplakate aus den Kriegszeiten gezeigt.


Monika Grütters und Gregor Hoffmann vor den Bildern sowjetischer Häftlinge in deutschen Konzentrationslagern

Im Anschluss an die Führung fand ein Gespräch mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Museums statt. Diese stellten ausführlich das Gesamtkonzept des Museums als Ort der kritischen Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg vor allem in Osteuropa vor und schilderten die vom Museum organisierten Veranstaltungen. Dazu gehören die jährliche Gedenkveranstaltung an den 8. Mai und Sonderausstellungen, die weiteren Aspekten der deutsch-russischen Verständigung und der Entwicklungen während der Zeit des Kalten Krieges sowie nach dem Mauerfall gewidmet sind.

Monika Grütters besprach mit den Mitarbeiterinnen die finanzielle Lage des Museums und Probleme der Touristeninformation. Die Museumsmitarbeiterinnen wiesen darauf hin, dass neben Schulklassen und Gruppentouristen erstaunlicherweise Einzelnbesucher fast zwei Drittel aller Besucher des Museums ausmachen.


Monika Grütters und Gregor Hoffmann im Gespräch mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Museums

In der Diskussion betonte Monika Grütters die Bedeutung des deutsch-russischen Museums für die Erinnerungskultur und das nationale historische Gedächtnis Deutschlands im Allgemeinen und insbesondere für die Museumslandschaft Berlins.

   
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