Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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Besuchergruppe 22.11.2010
Monika Grütters begrüßt Studentinnen und Studenten im Deutschen Bundestag

Am Montag, 22.11.2010, freute sich Monika Grütters, Studierende des Masterstudienganges Kulturmanagement der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen begrüßen zu können.

Eine Stunde nahm sich Monika Grütters Zeit, um von ihrer Arbeit als Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag sowie als Vorstandsmitglied der Stiftung „Brandenburger Tor“  zu berichten und anschließend aktuelle kulturpolitische Themen mit den Studierenden zu diskutieren.      

 „Nationale Identität wächst vor allem aus dem Kulturleben eines Landes. Dazu gehören  das kulturelle Erbe vergangener Zeiten und das Neue, die künstlerische Avantgarde. Das Bekenntnis zur Kultur ist immer auch ein Bekenntnis zu den Wertgrundlagen einer Gesellschaft“ so Monika Grütters, einzige Kunsthistorikerin im Deutschen Bundestag, über die Rolle und Bedeutung der Kunst in der Gesellschaft. Durch die beispielhafte und behutsame Aufarbeitung der zwei deutschen Diktaturen in einem Jahrhundert einerseits sowie durch die systematische Förderung klassischer und zeitgenössischer Kunst andererseits, sei Deutschland inzwischen zum Vorbild für viele Nationen geworden.


Monika Grütters im Gespräch mit den Studierenden der Zeppelin - Universität.

Sichtbar werde das zum Beispiel an den Kulturausgaben, die in Deutschland rund 8.3 Milliarden Euro betragen und damit gerade einmal 1.8 Prozent des gesamten Steueraufkommens ausmachen würden. Der größten Teil davon bestreiten die Ländern und Kommunen mit  47 Prozent, bzw. 43 Prozent. In diesem Kontext lobte Monika Grütters auch das „Kultur-Raum-Gesetz“ Sachsens, das eine Kulturquote im Landesgesetz festgeschrieben habe.

In der Diskussion waren der Staatliche Bildungsauftrag und seine kulturpolitische Verankerung ein Thema, zu dem Monika Grütters gerne Stellung bezog. Gegenüber den Studierenden wies die Vorsitzende des Kultur- und Medienausschusses des Deutschen Bundestages auf ihre entschiedene Haltung hin, dass „die Kulturelle Bildung erste Priorität hat. Es gibt nach wie vor enorme Hürden in bildungsferneren Milieus, das Kulturangebot in Anspruch zu nehmen.“ Durch Programme  wie „Jedem Kind ein Instrument“, das der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen finanzieren,  wurde schon einiges erreicht – eine gute Orientierung für die Zukunft
   
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