Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien, Landesvorsitzende der CDU Berlin |
 




   
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31.03.2017, 13:01 Uhr | Reden Übersicht | Drucken
Monika Grütters erneut Spitzenkandidatin der CDU Berlin für die Bundestagswahl


Erlauben Sie mir dazu nur einige persönliche Anmerkungen:

1. Frank Steffel hat bei den letzten beiden Bundestagswahlen mit dem jeweils besten Ergebnis aller Berliner Kandidaten den Wahlkreis Reinickendorf gewonnen. Er setzt auch dieses Mal auf Sieg und nicht auf Platz. Dafür hat er meinen großen Respekt!

2. Was den Frauenanteil betrifft, ist noch deutlich Luft nach oben, und das gilt sowohl für die Zahl der Frauen als auch für deren Verteilung auf den einzelnen Plätzen: Im Moment haben wir zwei Frauen - und die zweite Frau steht auf Platz 6. Sie wissen, dass ich mich stets für eine prominentere Positionierung eingesetzt habe. Aber man muss ja auch sehen, dass in zwölf Wahlkreisen eben auch nur zwei Frauen nominiert wurden. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass dem nächsten Bundestag auch wieder zwei Frauen aus der Berliner CDU angehören werden… Es gibt jedenfalls viele gute Gründe, dem Vorschlag des Landesvorstands zu folgen!

3. Bürgerliche Alternativen für Berlin
Was die Berlinerinnen und Berliner - neben kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten und einem Team, das gemeinsam für den Sieg kämpft - in diesen Zeiten zu Recht von uns erwarten, sind Vorschläge, wie wir Berlin nach vorne bringen und dazu beitragen wollen, dass es sich hier besser leben, arbeiten, wohnen und lernen lässt.

Die Berliner CDU kann viel mehr, als die Wählerinnen und Wähler ihr im September zugetraut haben! Davon können und müssen wir unsere Wähler, die Berlinerinnen und Berliner, wieder überzeugen:
… indem wir aufmerksam zuhören.
… indem wir eine ansprechende Sprache finden.
… indem wir empathisch auf Sorgen, Nöte und Bedürfnisse eingehen.
… und indem wir bessere Alternativen präsentieren.

Beispiel Bildung:
Berlin ist seit Jahren Schlusslicht bei Bildungsergebnisvergleichen. Und mit Rot-rot-grün regiert die Gleichmacherei bei sinkenden Anforderungen. Genau das Gegenteil ist notwendig: Guten Schulunterricht gibt es nur mit ebenso anspruchsvollen wie verbindlichen Lernzielen und Lerninhalten, und individuelle Förderung braucht Vielfalt und Wahlfreiheit. Dafür stehen wir Christdemokraten!

Beispiel Wohnungsbau:
Viele Berlinerinnen und Berliner finden keine bezahlbare Wohnung. Kurzfristig wirksame Maßnahmen und Anreize für private Bauinvestitionen sucht man im Koalitionsvertrag leider vergeblich. Was nützt es etwa einem Krankenpfleger, dass es künftig mehr Sozialwohnungen geben soll? Er bekommt ja keinen Wohnberechtigungsschein. Berlin braucht mehr bezahlbaren Wohnraum für die Mittelschicht. Hier kann die CDU sich als bürgerliche Kraft der Mitte profilieren.

Und auch die Anziehungskraft der Kultur sollten wir nicht unterschätzen. Dass die Zahl der Touristen, die nach Berlin kommen, stetig steigt, dass die Zahl der Berlinerinnen und Berliner um rund 45.000 Menschen pro Jahr wächst, dass Berlin mittlerweile nach London die beliebteste Stadt für Start-ups ist - und zwar trotz des BER-Desasters des Regierenden Bürgermeisters! - all das verdanken wir der Strahlkraft der Hauptstadtkultur, die Kreative und damit Innovationskraft aus aller Welt in die Stadt lockt.

Eine Metropole wie Berlin braucht die Kräfte der Kultur und eine starke Kulturpolitik. Auch dafür steht die CDU - und dafür stehe übrigens auch ich seit vielen Jahren als Kulturpolitikerin.


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